Skype: Künftig müsst ihr für Video-Telefonate nicht mehr aufräumen

Das neue Skype-Feature steht ab sofort auf Notebooks und Desktop-PCs zur Verfügung
Das neue Skype-Feature steht ab sofort auf Notebooks und Desktop-PCs zur Verfügung(© 2018 CURVED)

Microsoft hat ein interessantes neues Feature für Skype angekündigt, das ab sofort "auf den meisten Desktops und Laptops" zur Verfügung steht: ein Bokeh-Effekt für Video-Telefonate. Dieser lässt den Hintergrund verschwimmen.

Ähnlich wie der Portrait-Modus vieler Smartphones sorgt der unscharfe Hintergrund dafür, dass die aufgenommene Person noch mehr im Mittelpunkt steht. Ein nützlicher Nebeneffekt, auf den Microsoft in der Ankündigung hinweist: Euer Gesprächspartner kann nicht mehr genau erkennen, was sich hinter euch befindet. Ihr müsst also nicht mehr unbedingt erst euer Zimmer aufräumen, bevor ihr ein Video-Telefonat über Skype beginnt.

So aktiviert ihr den Bokeh-Effekt

Die vielen Momente, in denen sich ein unscharfer Hintergrund als praktisch erweisen kann, haben Microsoft eigenen Aussagen zufolge dazu bewogen, den sogenannten "Background Blur" einzuführen. Aktivieren könnt ihr den Bokeh-Effekt auf verschiedene Weise: über einen virtuellen Schalter, per Rechtsklick oder in den Skype-Einstellungen.

Den Bokeh-Effekt erzeugt eine künstliche Intelligenz, die darauf trainiert ist, Menschen zu erkennen. Unter anderem soll sie Haare, Hände und Arme erfassen können. Das Feature steht ab Skype-Version 8 für Windows, Mac und Linux sowie ab Version 14 für Windows 10 zur Verfügung.

Ende 2018 hat Microsoft außerdem Untertitel für Video-Telefonate mit Skype eingeführt. Seitdem könnt ihr euch auf Wunsch am unteren Bildschirmrand anzeigen lassen, was euer Gegenüber euch gerade mitteilt. Das insbesondere für Hörgeschädigte nützliche Feature lässt sich ebenfalls auf unterschiedliche Weise aktivieren: entweder während eines Gesprächs über die Schaltfläche "Weiteres" oder in den Einstellungen.

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